eine Bildergeschichte

17 sympathische Menschen trafen sich vom 22. – 25. April 2004 in der Elbauenstation der Uni Hamburg in Pevestorf, um gemeinsam erste Schritte zur Aufnahme bodenzoologischer Merkmale im Gelände zu erlernen. Unsere Referenten, Ulfert Graefe und Hans-Christian Fründ, brachten neben Powerpoint-Präsentationen große Mengen an Geräten für die Arbeit im Gelände und am Labortisch mit. Das Institut für Landschaftsökologie in Münster sorgte mit zahlreichen Binokularen für eine großzügige Sicht auf unsere Beute.

Gleich am ersten Nachmittag gingen wir wie Jäger

auf Beutefang. Auf unterschiedlichen Grünlandstandorten legten wir Köder

und Fangringe

aus und gingen auf intensive Spurensuche

entlang der Elbe.

Jede lebend geborgene Beute wurde gefeiert

und unter der Lupe in Augenschein genommen.

Gelegentlicher Regen konnte uns nicht abhalten.

Wir wühlten im Dreck

und entdeckten manchen Schatz,

den wir sorgfältig einpackten und nach Haus trugen. Kein Wurm war uns zu klein,

auch wenn uns die Suche manchmal an die Nadel im Heuhaufen erinnerte.

Jeder Fund wurde ausgiebig



und in familiärer Atmosphäre diskutiert.

 

Nach Abschluss des Beutezuges haben wir alle Gruben wieder sorgfältig verschlossen.

 

 

Danke an alle, die zum Gelingen dieses Workshops beigetragen haben. Ich hoffe, dass dies ein erster Schritt ist, bodenbiologische Methoden in die Kartierpraxis einzuführen.

Gerhard Milbert